Xiaomi ist in Deutschland immer noch relativ unbekannt. Dabei hat der Hersteller aus China inzwischen sogar Apple überholt und gilt als der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. Allerdings produziert Xiaomi nicht nur günstige Smartphones und vertreibt diese unter den Marken „Mi“, „Redmi“ und „Poco“, sondern stellt auch unzählige andere „smarte“ Geräte her. Allerdings bietet Xiaomi nur einen Teil seiner Produkte auch offiziell in Deutschland an. Häufig sind diese daher nur über etwaige Zwischenhändler erhältlich, was einige Fragen bezüglich des Supports aufwirft. Dies gilt auch für das erst kürzlich vorgestellte Top-Notebook von Xiaomi, dem RedmiBook Pro. Welchem Hersteller Xiaomi hier Konkurrenz machen möchte, lässt sich bereits anhand des Namens erahnen. Auch sonst gibt es, vor allem hinsichtlich des Designs, viele Ähnlichkeiten zum MacBook Pro von Apple. Wichtigstes Argument, welches das RedmiBook Pro für sich beanspruchen kann, ist aber natürlich Xiaomi-typisch der Preis. So gibt es für vergleichsweise wenig Geld jede Menge Leistung und eine topaktuelle Hardwareausstattung.

Gute Hardware für wenig Geld im RedmiBook Pro

Wichtigstes Kaufargument aller Xiaomi-Produkte ist das in der Regel gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier bilden die RedmiBook Pro-Modelle keine Ausnahme. Xiaomi bietet drei verschiedene Versionen seines RedmiBook Pros an, die sich vor allem hinsichtlich des Prozessors (CPU) und der Grafikprozessoreinheit (GPU) unterscheiden. In der günstigsten Variante liegt der UVP in China bei aktuell unter 5.000 Yuan, was in etwa 640 bis 650 Euro entspricht. Hierfür bekommt der Nutzer ein sehr gut ausgestattetes Notebook mit einem aktuellen Intel Core i5-11300H Prozessor, einer integrierten Intel Xe iGPU und einem Arbeitsspeicher von 16 Gigabyte. Im Prinzip reicht bereits die Grundausstattung für alle wichtigen Anwendungen aus. Ob Textverarbeitung, Internet, Videokonferenzen, kleinere Spiele mit VulkanBet Bonusse im Onlinecasino oder andere Onlinespiele und so weiter. Wer etwas mehr ausgeben möchte, kann sich aber auch für eine Ausstattungsvariante mit einem Intel i7 und einer Nvidia Geforce MX450 entscheiden. Dann sind auch aufwendige Anwendungen und sogar Spiele mehr oder weniger problemlos möglich.

Aktuell bietet Xiaomi das RedmiBook Pro in folgenden Versionen in China an:

· Günstigste Version: CPU: Intel i5 11300H – GPU: Intel Xe iGPU – Arbeitsspeicher: 16 Gigabyte DDR4 – Speicherplatz: 512 Gigabyte SSD – Preis: 4.999 Yuan/~650 Euro

· Mittlere Version: CPU: Intel i5 11300H – GPU: Nvidia Geforce MX450 – Arbeitsspeicher: 16 Gigabyte DDR4 – Speicherplatz: 512 Gigabyte SSD – Preis: 5.499 Yuan/~715 Euro

· Top-Version: CPU: Intel i7 11370H – GPU: Nvidia Geforce MX450 – Arbeitsspeicher: 16 Gigabyte DDR4 – Speicherplatz: 512 Gigabyte SSD – Preis: 6.299 Yuan/~820 Euro

In der Summe sind alle Versionen, mit Blick auf ihren Preis, sehr gut ausgestattet. Andere Hersteller verbauen hier zum gleichen Preis oft deutlich weniger leistungsstarke Komponenten. Somit bleibt sich Xiaomi also auch bei seinen Redmi-Notebooks seinem Ruf treu, gute Ausstattung zu einem sehr günstigen Preis anzubieten.

Gutes Display, viele Anschlussmöglichkeiten und schickes Design

Nicht nur die grundsätzliche Hardwareausstattung des RedmiBook Pro weiß zu überzeugen. Ein weiteres Highlight des Geräts ist auch der Bildschirm. Beim RedmiBook Pro 15 kommt ein 15,6 Zoll großes IPS-Display zum Einsatz. Xiaomi bewirbt das Display sogar mit dem Slogan „Super Retina“, was ebenfalls auf Apples MacPro abzielt. Auf dem Papier schlägt das Display des Xiaomi-Geräts das von Apple sogar tatsächlich. So kommt das RedmiBook Pro auf 242 Pixel pro Zoll, während das MacBook Pro 16 auf 226 Pixel pro Zoll kommt. Auch in puncto Bildwiederholrate und Helligkeit weiß das Display des Notebooks zu überzeugen. So unterstützt es eine Bildwiederholfrequenz von 90 Hz und eine maximale Helligkeit von 325 cd/m².

Was die Anschlussmöglichkeiten angeht, so wandelt Apple seit einiger Zeit auf eigenen, oft eher fragwürdigen Pfaden. Im Prinzip kann man schon fast bei Anbietern wie Sportwetten Online VulkanBet Wetten darauf abschließen, welche Standardanschlüsse beim nächsten Applegerät fehlen. Beim RedmiBook Pro gibt es dagegen jede Menge Optionen. So verfügt das Gerät unter anderem über einen Thunderbolt 4 und verschiedene USB-Anschlüsse wie USB-C- und USB-A. Ein 3,5 mm Klinkenstecker für Kopfhörer ist ebenfalls verbaut. All das ist zu guter Letzt in einem hochwertig wirkenden Alu-Gehäuse verbaut, welches gerade mal knapp 18 mm dick ist. In der Summe kommt das RedmiBook Pro auf ein Gewicht von knapp 1,8 Kilogramm. Damit ist es zwar kein Leichtgewicht. Gemessen an der Hardwareausstattung hält sich das Gewicht dennoch im Rahmen.

Aktuell nur mit US-Tastatur und chinesischem Windows erhältlich

Da Xiaomi seine RedmiBook Pro Notebooks zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht offiziell in Deutschland anbietet, müssen Interessenten auf entsprechende Importware von Zwischenhändlern zurückgreifen. Dabei sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es sich dabei dann auch um ein Produkt handelt, welches nicht für den deutschen beziehungsweise europäischen Markt gedacht ist. Dies macht sich am deutlichsten beim Tastaturlayout und beim Betriebssystem bemerkbar. So besitzt das Notebook ein englisches beziehungsweise ein US-Tastaturlayout. Statt einer QWERTZ-Tastatur gibt es hier also eine QWERTY-Tastatur. Zwar lässt sich dies in der Theorie ansatzweise umgehen. Etwa durch entsprechende Einstellungen im Betriebssystem. Allerdings bleibt am Ende das Problem der fehlenden Tasten, allen voran das Fehlen der Tasten für Umlaute (Ä, Ö, Ü) und der ß-Taste. Zwar gibt es auch hier durchaus Möglichkeiten, Abhilfe zu schaffen. Für den Normalanwender dürften diese „Bastellösungen“ bei einem Neugerät aber oft nicht infrage kommen.

Offiziell ist das RedmiBook Pro außerdem nur mit einer chinesischen Version von Windows verfügbar. Was die Bedienung durchaus erschweren könnte. Dieses Problem können aber auch tendenziell eher wenig versierte Anwender umgehen. Darüber hinaus bieten einige Zwischenhändler auch bereits selbst Versionen mit einer deutschen Version von Windows an. Wer also keine Lust hat, hier selbst Hand anzulegen, kann also auch auf „fertige“ Lösungen zurückgreifen. Bleibt am Ende nur zu hoffen, dass Xiaomi auch seine Notebook-Serien bald offiziell in Deutschland anbietet. Inklusive einem entsprechenden Support.